ASB Darmstadt-Starkenburg  
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Übergabe bei Daimler-Chrysler

Feierliche Indienststellung des neuen ASB Baby-Notarztwagens

Im August wurde in den Räumen der Darmstädter Niederlassung der Firma Daimler-Chrysler der neue Baby-Notarztwagen des ASB Darmstadt-Starkenburg offiziell in Dienst gestellt.

Rund 50 Gäste fanden sich zu diesem Termin in den modernen und ansprechenden Räumlichkeiten ein. Der technische Leiter des ASB, Gerald Preusch begrüßte die Vertreter der Stadt Darmstadt, der Krankenhäuser und -kassen, die Kolleginnen und Kollegen des ASB-Vorstandes, vor allem aber die große Anzahl von Spendern, die sich in der Rheinstraße eingefunden hatten und zeichnete den inzwischen mehr als 15 Jahre langen Weg dieses Dienstes nach. Er unterstrich die gute Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Maragret und hob Herrn Dr. med. Hannes Isenberg als Motor hervor, der diesen Dienst in Zusammenarbeit mit dem ASB Darmstadt-Starkenburg 1984 ins Leben gerufen hat. Besonders erwähnte Gerald Preusch die Tatsache, dass mehr als die Hälfte des Kaufpreises von 125.000 DM aus Spenden und zweckgebundenen Bussgeldern finanziert werden konnten. Den Restbetrag steuerte der ASB aus Eigenmitteln zu. Den Spenderinnen und Spendern sei auf diesem Wege noch einmal herzlich gedankt. Ebenso dankte der technische Leiter des ASB der Stadt Darmstadt für den jährlichen Betriebskostenzuschuß.
Der Darmstädter Sozialdezernent Gerd Grünewald unterstrich in seiner Rede die Notwendigkeit dieser Einrichtung und die Wichtigkeit nicht nur für die Stadt Darmstadt und sagte, er sei sicher, dass der Betriebskostenzuschuß für den Baby-Notarztwagen erhalten werden kann.. Er zitierte danach unter anderem aus dem Dankesbrief einer Mutter, deren Kind sein Leben den Einrichtungen Baby-Notarztwagen und Kinderklinik zu verdanken hat. Genaue Einblicke in die Tätigkeit des Baby-Notarztwagendienstes hat Herr Grünewald, seit sein Sohn im Rahmen seines Zivildienstes diesen Wagen selbst gesteuert hat.
Der Chefarzt der Darmstädter Kinderkliniken, Herr Dr. med. Bernhard Lettgen und der o.g. Oberarzt Dr. med. Hannes Isenberg erläuterten die medizinische Notwenigkeiten eines funktionierenden Baby-Notarztdienstes. Es wird immer Risikogeburten geben, es werden auch immer kranke Säuglinge und Kleinkinder in Fachkliniken verlegt werden müssen.

Natürlich ist der Bauch der Mutter die beste Transportart für einen Säugling, der Baby-Notarztwagen ist aber schon die zweitbeste Möglichkeit. Herr Dr. Hannes Isenberg erläuterte den langen und mühsamen Weg bis zum ersten Probelauf eines Spezialfahrzeuges, aber auch die Umstände, die ihn bewogen hatten, mit dem ASB ein solches Projekt zu starten. So starben vor 1984 z. B. mehrere Kinder kurz nach ihrer Geburt, weil kein spezielles Fahrzeug zur Verfügung stand und erst nach relativ langen Wartezeiten ein qualifizierter Notarzt zum kleinen Patienten gelangen konnte.

Stellvertretend für die vielen Spenderinnen und Spender sagte Herr Spolak, Vorsitzender des Rotary Club Bensheim, dass er und seine Kollegen die Notwendigkeit dieser Einrichtung sehr genau gesehen hätten, er aber nach den Worten von Herrn Dr. Lettgen und Dr. Isenberg noch gefestigter in seiner Meinung sei.
Mit einer besonderen Überraschung wartete der Nieder-Ramstädter Heimat und Kulturverein auf, indem er, vertreten durch Herrn Köth, eine weitere Spende in Höhe von 500,00 DM für den Baby-Notarztwagen überreichte.

Mit einem Imbiß und einem kühlen Getränk klang die Feierlichkeit aus. Der ASB Darmstadt bedankt sich an dieser Stelle nochmals sehr herzlich für die große Gastfreundschaft des Hauses Daimler-Chrysler in Darmstadt.


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