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Auslandshilfe
Wirtschaftliche Krisen, Naturkatastrophen und kriegerische Auseinandersetzungen sind immer häufiger Ursache für Armut und Not. Meist scheint Flucht die einzige Möglichkeit zu sein, um überleben zu können. Und der Strom der Zuwanderer geht in Regionen, in denen man sich Existenzchancen, also Sicherheit, Arbeit und ein Dach über dem Kopf erhofft. Den Auswirkungen dieser Entwicklung kann sich kein Land der Welt entziehen - sie gehen uns alle an. So hat Westeuropa und gerade auch Deutschland derzeit zwei Flüchtlingsbewegungen zu verkraften, den von Süd nach Nord und den Ost nach West. Hier setzt die ASB-Auslandshilfe mit ihren Projekten in den Herkunftsländern der Zuwanderer an, denn: Es hilft auch uns, wenn wir dort helfen. Ziel ist die Bekämpfung der Fluchtursachen. Das bedeutet, menschenwürdige Lebensbedingungen herzustellen und damit den Menschen die Möglichkeit zu geben, in ihrem Heimatland bleiben zu können. Meist im Auftrag der Europäischen Union, des Auswärtigen Amtes oder der Landesregierungen geht es bei der ASB-Auslandsarbeit in erster Linie um Flüchtlingshilfe und Wiederaufbaumaßnahmen.
Das geschieht unter anderem dadurch, dass unsere Auslandshelfer
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mit den betroffenen Menschen zusammen Rettungswesen und Ambulante Pflegedienste aufbauen, um die gesellschaftliche Situation z.B. in Osteuropa zu verbessern,
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Soforthilfe leisten in akuten Krisengebieten durch medizinische Betreuung und Nahrungsmittellieferungen, wie z.B. in Mittelamerika,
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die Rückkehr und Wiedereingliederung von Flüchtlingen unterstützen durch den Wiederaufbau von Häusern und Straßen sowie die Reparatur von Strom- und Trinkwasserleitungen wie z.B. im Kosovo und in Kroatien.
Der ASB ist bei der Finanzierung seiner Auslandshilfe auf Spenden angewiesen. Es ist ein erfreuliches Zeichen von Solidarität, wenn Bürgerinnen und Bürger den Spendenaufrufen des ASB und anderer Hilfsorganisationen folgen. Am meisten freut sich der ASB über Geldspenden. Warum? Wenn man uns z.B. ein Lebensmittelpaket bringt, freut uns dieser Akt der Solidarität. Der ASB muss aber den Transport an den Bestimmungsort bezahlen und weiß, dass er für den Preis, den der Spender bezahlt hat, durch Großeinkauf die doppelte Menge hätte beschaffen können. Oder es stiftet jemand einen Elektroofen für Flüchtlinge in einem Erdbebengebiet, in dem es bitterkalt ist. In der Notstandsregion gibt es aber keinen Strom...
Hinweise für die Durchführung von Hilfstransporten finden interessierte Initiativen und Organisationen in dem "Leitfaden für Hilfsgüterlieferungen nach Osteuropa und GUS", herausgegeben von ASB und Arbeiterwohlfahrt.
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